aus der Ära der Vokalpolyphonie des 15. und 16. Jahrhunderts.

Die Besonderheit liegt in der Orientierung am authentischen, homogenen Klang der Männerstimmen, wie er zum Beispiel in der Sixtinischen Kapelle in Rom gepflegt wurde, oder wie er in München zur Zeit Orlando di Lassos mit der Kunst der „Spanioletti“ erreicht wurde. Die ungewöhnlichen Möglichkeiten eines Kontratenors, der an der reinen Stimmung orientierte Klang der Mittelstimmen bis zur Schwärze des Basses eröffnen dem COL VOC einen Ambitus von vier Oktaven: Klang ohne Schärfe, Klang, der in seiner Weite und Ruhe auch den musikalischen Laien in seinen Bann ziehen kann.

Pressestimmen beschreiben die Kunst des COL VOC als „Musica sacra in edelster Ausprägung“ und bescheinigen dem Ensemble „unerhörte Homogenität“ und ein „höchstes Interpretationsniveau“.

Das Ensemble existiert seit 1993. Vor allem die „Grenzgänge zwischen geistlicher und weltlicher Musik seit der Spätrenaissance“ sind zu einem exzellenten Beispiel Ihrer Vielseitigkeit geworden.