skip to Main Content
Grenzgänge zwischen geistlicher und weltlicher Musik seit der Spätrenaissance

3 Konzerte zum Schluss des Luther-Jahres

„Hier kann nicht sein ein böser Mut, wo da singen Gesellen gut, hier bleibt kein Zorn, Zank, Haß noch Neid, Weichen muß alles Herzeleid.“ So schrieb Dr. Martin Luther in der Vorrede für Johann Walters Büchlein „Lob und Preis der löblichen Kunst Musica“, das 1538 in Wittenberg erschien. Luthers Worte drücken klar und deutlich aus, dass Musik zur ethischen Grundausrüstung gehört und Harmonie für ein besseres Miteinander genutzt werden sollte und für jeden durchaus erlernbar ist.

Mit Klängen aus der Lutherzeit in die Gegenwart wirken, das versprechen sich die Organisatoren des Konzertes an Luthers Geburtstag am 10. November 2017 um 19.30 Uhr in der Ev. Ref.Klosterkirche Blomberg. Ein Wiederhören mit den Sängern des Ensembles Col Voc bietet aber weitaus mehr durch klingende Rauminszenierung von Sprecher, Jazz-Musikern und Spezialisten für Musik aus aus der Lutherzeit. Mit dabei sind der Rezitator und der erfahrene Luther-Dramaturg, Dr. Peter Schütze, die Gregorianik-Schola Marienmünster-Corvey. Reinhard Klinkemeier Percussion und Piotr Techmanski, Saxophon von der Johannes-Brahms-Musikschule.

In einer Licht- und Klanginszenierung unter dem Motto

„Iss, was gar ist, trink, was klar ist, red was wahr ist“

Konzertprogramm. PDF, 1 MB

geht es um Luther-Originale in Text und Musik und die Gegenüberstellung mit Sounds und Farben der Gegenwart.

Veranstaltet wird dieses Zeitreise-Projekt vom Netzwerk der Klosterlandschaft OWL. Es wird im Rahmen der Regionalen Kultur gefördert durch PhoenixContact, die VerbundVolksbank OWL, den LWL und das Ministerium für Kultur und Wissenschaften des Landes NRW.

Der Eintritt beträgt 10 € mit übl. Ermäßigungen.

Weitere Aufführungen:
  • Sa. 11.11. um 19.30 Uhr in der Ev. Kirche Maria im Weinberg in Warburg
  • S0. 12.11.2017 um 18 Uhr in der Neuen Klosterkirche Hardehausen
Back To Top